Fahrrad Kette ölen

Für die beste Kraftübertragung der Kurbel auf’s Hinterrad und eine lange Lebensdauer des Antriebs, ist eine gut gepflegte und regelmäßig geölte Fahrrad Kette ein Muss. Wie Du die Fahrrad Kette richtig ölst und was Du dabei beachten musst, erklären wir Dir hier.

Vor dem Fahrrad Kette Ölen sollte sie gereinigt werden

Bevor Du das Kettenöl auf die Fahrrad Kette aufträgst, sollte diese sauber sein. Denn beim Auffrischen der Schmierung geht es vor allem darum, das alte, verschmutzte Öl loszuwerden und durch neues, sauberes auszutauschen. Nur so ist eine optimale Laufleistung und niedrigster Verschleiß garantiert.

Benutz zum Fahrrad Kette Reinigen am besten einen Kettenreiniger (zB. Detailify Chainy) zusammen mit einem Lappen und einer Bürste. So kannst Du den Schmutz und das alte Öl sowohl auf als auch in der Kette abputzen. Am besten sprühst Du den Reiniger immer erst auf das Tuch, legst dieses um die Kette, drückst mit den Fingern von außen zu und lässt die Kette dann durchlaufen, indem Du an der Kurbel drehst. Hinterher bearbeitest Du die Innenräume mithilfe einer Bürste.

Anschließend wird die Kette geölt

Sobald die Kette sauber ist, trägst Du dann das Fahrradkettenöl (zB. Detailify Ketty) auf. Gib jeweils einen Tropfen auf jedes Kettengelenk. Mach das am besten auf der Innenseite der Kette, damit danach beim Andrehen der Kurbel und beim Fahren das Öl durch die Fliehkraft durch die Kette nach außen gezogen wird und somit möglichst überall hinkommen kann.

Du drehst also, nachdem Du alle Glieder abgearbeitet hast, ein paar mal die Kurbel durch, um das Öl besser zu verteilen. Danach lässt Du das Fahrrad ein paar Minuten stehen, damit das ganze einwirken kann, und wischst anschließend Ölüberreste mit dem Lappen von der Kette ab.

Damit ist die Fahrrad Kette auch schon fertig geölt.

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FAQ

Natürlich kommt es sehr auf die Nutzung des Fahrrads an, wie oft Du die Kette ölen musst. Als ungefähren Richtwert kann man sagen, dass eine Pflege mit Ölung etwa alle 200km stattfinden sollte, um die Lebensdauer möglichst maximal zu halten und immer eine gute Fahrtauglichkeit zu haben.

Dry Lubes sind spezielle für die Fahrt mit trockenen Gegebenheiten gedacht, während Wet Lubes Vorteile bei nassen Fahrten bieten. Einfach gesagt sind Dry Lubes flüssiger und kleben entsprechend weniger. Dadurch sammelt sich nicht so viel Dreck darauf an. Dafür hält diese Art von Fahrrad Öl nicht so gut und wird durch Nässe recht schnell abgewaschen. Wet Lubes dagegen sind dickflüssiger, was sie resistenter gegen Umwelteinflüsse macht, ziehen Dreck dafür aber weitaus stärker an.

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