Ledersitze reinigen

Meistens sind sie den besser ausgestatteten Autos vorbehalten. Ledersitze sehen nicht nur gut aus, sie fühlen sich auch gut an und versprühen einen angenehmen Duft im Auto. Insgesamt fühlt sich ein beledertes Auto einfach hochwertiger an. Dabei muss man nicht mal ein schlechtes Gewissen haben, ca. 95 % des in Autos verwendeten Leders sind Überreste aus der Nahrungsmittelindustrie. Dennoch braucht das Leder auch eine gute Pflege um die guten Eigenschaften zu erhalten. Wir erklären Dir hier, wie Du Dein Leder am besten pflegen kannst.

Anleitung Ledersitze schonend reinigen

Ledersitze fühlen sich gut an, sehen gut aus und riechen bestens. Doch sind Sie nach einiger Zeit nicht mehr so gut in Schuss wie bei einem Neuwagen. Oft bemerkt man auch erst nach der Reinigung, wie viel Glanz gefehlt hat. Aber zum Glück kann man seinen Ledersitzen super schnell und einfach zu neuem Glanz verhelfen. Unsere Tipps gelten grundsätzlich sowohl für Echtleder/Naturleder als auch Kunstleder. Bevor Du dich fragst, wie Du Deine Ledersitze reinigen kannst, solltest du alles vorbereiten. Natürlich brauchst Du zunächst einen Staubsauger. Dann solltest Du ein geeignetes Reinigungsmittel und einen Lederradierer oder eine Lederbürste sowie ein Mikrofasertuch bereitlegen. Da deine Ledersitze nach der Reinigung super sauber sind, empfehlen wir Dir, die Sitze auch gleich noch zu versiegeln. Dann schützt Du sie vor äußeren Einflüssen und hast länger etwas vom neuen Glanz! Reinige Deine Ledersitze mit dem Staubsauger vor. Sauge Deine Sitze gründlich. Achte auch darauf, mit dem Sauger in die Zwischenräume Deiner Ledersitze zu gelangen, meistens hat sich hier sogar der meiste Dreck verfangen. Nachdem Deine Autositze nun oberflächlich sauber sind, kannst Du mit der tatsächlichen Aufbereitung beginnen. Sprühe Dein Lederreinigungsmittel auf den ersten Sitz. Wir empfehlen Dir, einen Lederschaum zu verwenden, da dieser nicht so nässt und daher besonders gut als Reinigungsmittel für Leder geeignet ist. Anschließend kannst Du mit Deinem Lederradierer oder einer Lederbürste den Sitz abbürsten. Am Ende deines Waschvorgangs musst Du die Schaum- und Reinigungsreste mit einem Microfasertuch abnehmen. Wiederhole diesen Vorgang mit den restlichen Sitzen und achte dabei darauf, dass die Ledersitze nicht zu lange dem Reinigungsmittel bzw. der Feuchtigkeit ausgesetzt sind. Wichtig: Mit unserem Lederschaum kannst Du auch sorgenfrei perforiertes Leder reinigen. Hier muss man jedoch noch intensiver drauf achten, dass das perforierte Leder nicht nässt und daher den Sitz immer perfekt trocken wischen. Unser Tipp: Sauge den Autositz im Anschluss einfach nochmal ab, dann saugst Du auch die durch die Poren durchgedrungene Feuchtigkeit ein.

Ledersitze versiegeln / imprägnieren

1. Schritt: Ledersitze reinigen. Wenn Du der Anleitung oben gefolgt bist, hast Du schon aufbereitete Ledersitze. Ansonsten scroll noch einmal hoch und lies nach, wie Du Deine Ledersitze reinigst. 2. Schritt: Sprühe Dein Leder-Versiegelungsmittel sparsam auf den ersten Sitz. Verreibe das Mittel anschließend gleichmässig mit einem Mikrofasertuch. Vergiss dabei nicht die Seiten und die Kopfstütze Deiner Autositze. Unsere Detailify Lederversiegelung braucht ca. 15 min. Aber nun kannst Du eine kleine Menge Wasser auf Deinen Sitz schütten und Dich vom Abperleffekt verblüffen lassen.

VERSCHIEDENE ARTEN VON LEDER - WAS STECKT IN DEINEM AUTO?

Auto Innenraum reinigen Innen reinigen leicht gemacht

Hauptsächlich werden in Fahrzeugen zwei verschiedene Lederarten eingebaut. Kunstleder und Echtleder. Dabei kann das Leder auch perforiert sein. Übersicht der Vorteile und Nachteile der verschiedenen Ledersitze: Echtleder: toller Geruch, natürlicheres einzigartiges Aussehen (kein Leder gleicht dem anderen), über 95 % der verwendeten Lederhäute sind Überreste aus der Nahrungsmittelproduktion. Kunstleder: günstiger, robuster und einfacher zu pflegen. Großer Nachteil ist jedoch, dass das Leder aus PVC beseht und damit bei der Müllentsorgung umweltschädlicher ist. Perforiertes Leder: Durch die Poren bleibt das Leder atmungsaktiv, Feuchtigkeit wird besser abgeleitet und die Schweißentwicklung wird dadurch minimiert. Das perforierte Leder ist jedoch auch anfälliger für Verschmutzungen und weniger leicht zu reinigen. Wie erkennst Du den Unterschied zwischen Echt- und Kunstledersitzen? Optik: Anhand vom Aussehen ist Echtleder von Kunstleder fast nicht mehr zu unterscheiden, da in Kunstleder sogar die natürliche Struktur eines Echtleders eingearbeitet wird. Haptik: Echtleder passt sich der Umgebungstemperatur nicht so schnell an. Daher liefert der Hautkontakt gute Hinweise, wenn hier Temperaturunterschiede bestehen. Geruch: Auch hier ist der Unterschied leider nicht mehr so leicht erkennbar, da inzwischen auch in Kunstleder künstliche Aromen eines Echtledergeruches eingearbeitet werden. Riecht es jedoch nach Plastik, kannst Du dir sicher sein, dass es kein Echtleder ist.

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