Was ist eine Auto Keramikbeschichtung

Gerade in der Auto Pflegebranche gibt es viele verwirrende und oft falsche verstandene Begriffe wie eben eine Keramikbeschichtung Auto oder eine Nanoversiegelung. Vor allem wenn es um das Thema Lackbeschichtungen zum Schutz vor Umwelteinflüssen geht. Doch was sagen Nano und Keramik eigentlich aus? Gibt es einen Unterschied zwischen einer Beschichtung und Versiegelung?

Keramikbeschichtung für das Auto im Überblick

Begriffsklärung Keramikbeschichtung & Keramikversiegelung

Eine Beschichtung kann man als Oberbegriff des Lackschutz/ Lackkonservierung bezeichnen. Sie umfasst sowohl Wachse als auch Versiegelungen und bezeichnet somit alle Produkte mit denen das Auto beschichtet wird. In der Alltagssprache werden aber gerade Keramikversiegelung und Keramikbeschichtung oft als Synonym verwendet. Auch der Ausdruck Keramik Coating wird häufig verwendet, ist aber nur eine direkte Übersetzung von Keramikbeschichtung ins Englische. Am Ende ist meistens die klassische die Keramikversiegelung Auto gemeint.

Nanoversiegelung oder Keramikbeschichtung

Auch bei den verschiedenen Arten der Versiegelung gibt es immer wieder große Verwirrungen. Da diese Begriffe nicht genau definiert sind, gibt es unterschiedliche Interpretationen. Erstmal sagt die Bezeichnung Nano nur aus, dass die Moleküle des Mittel auf Nanogröße sind. (ca 100 Nanometer) Auch der Begriff Keramik sagt wenig über die Struktur aus und ist eher zur Vermarktung eingeführt worden. Der Aufbau einer echten Keramikversiegelung ähnelt eher einer Kette diamantförmiger Teilchen, die sich beim Aushärten fest miteinander und dem Lack verbinden.
Im Alltag ist mit einer Keramikversiegelung meistens eine langanhaltende und fest sitzende Beschichtung gemeint, die selbst chemischen Einwirkungen widerstehen kann. Bei einer Nanoversiegelung handelt es sich normalerweise um eine deutlich schwächere und nur lose auf dem Lack liegende Form des Lackschutz. Sie schützt vor Staub und Schmutz, nicht aber vor chemischen oder mechanischen Einwirkungen. Ob ein als Nanoversiegelung beworbenes Produkt wirklich auf Nanoebene arbeitet, ist von Hersteller zu Hersteller unterschiedlich.

Wieso Auto Keramikbeschichtung auftragen

Durch den hervorragenden Schutz kombiniert mit der sehr langen Standzeit, sind Keramikbeschichtungen erstmal aufwendig und teuer, lohnen sich aber langfristig sehr. Gerade bei Neuwagen ist der Aufwand minimal, macht sich aber beim Verkauf im Wert deutlich bemerkbar. Neben geringerer Abnutzung und Werterhalt spart eine Versiegelung auch sehr viel Zeit. Bei der Wäsche muss der Schmutz nicht aufwendig entfernt werden, da er keine Chance hat auf der glatten Oberfläche zu haften. Oftmals reicht schon klares Wasser aus einem Hochdruckreiniger um das Auto wieder wie neu strahlen zu lassen. Wer doch lieber in die Waschanlage fährt, hat aber auch viele Vorteile. Zum ersten wird der Wagen endlich richtig sauber, da auch hier die erhöhte Oberflächenspannung dem Dreck keine Gelegenheit gibt, sich anzusetzen. Langfristig schützt eine Keramikversiegelung aber vor allem vor Waschstraßenkratzern, die unbehandelten Lack mit der Zeit immer weiter verblassen lassen.
Die Kosten für eine Keramikversiegelung können stark mit der Qualität des Mittel und der Arbeit des Anwender variieren. Doch was sind die >a hreff="https://www.detailify.de/autopflege-tipps/keramikversiegelung-kosten-preise/">Keramikversiegelung kosten? Für Selbstanwender auf einem Neuwagen entstehen nur die Kosten für die Versiegelung selbst (60- 200 Euro) und ein paar Stunden arbeit. Wer sich die Versiegelung lieber auftragen lassen will, findet sicher einen Autoaufbereiter in der Nähe. Hier kommen allerding auch weiter Kosten auf einen zu. Das Auto zu einem Profi zu bringen, macht vor allem Sinn, wenn der Lack vor der Anwendung poliert werden muss.
Mit der richtigen Pflege kann eine keramische Beschichtung jahrelang halten und den Wagen so langfristig schützen.

Welche Auto Oberflächen können Keramik beschichtet werden

Grundsätzlich kann fast alles Keramikbeschichtet werden. Von klassischen Autopflege Bereichen (Lack, Glas oder Felgen), über Mode und Möbel, bis hin zur Industrie finden sie überall Einsatzgebiete. Welche Versiegelung genau für welches Material geeignet ist, kommt auf den Hersteller an. Manche haben für jedes Einsatzgebiet eine eigene Formel, manche haben ein Mittel für alles.
Auch am Auto kann fast alles beschichtet werden. Der Lack ist natürlich Haupteinsatzgebiet und das Mittel hat auch hier den größten Effekt. Aber manche Eigenschaften, wie zum Beispiel die schmutzabweisende Wirkung und der Schutz vor chemischen Einwirkungen können für andere Teile interessant sein. Gerade die Felgen müssen viel standhalten und sind auch immer einer der am schwierigsten zu reinigenden Teile. Sie werden immer wieder von Schmutz, Bremsstaub und auch Felgenreinigern beansprucht. Deshalb macht eine Keramikversiegelung Felgen besonders viel Sinn.
Das gleiche trifft auf Kühlergrill und Scheinwerfer zu: Hier sind es meistens Insektenreste, die sich trotz Insektenentferner kaum lösen lassen.

Die Scheiben eines Autos zu beschichten hat Vorteile, aber auch Nachteile. Natürlich macht der schmutzabweisende Effekt das Glas einfach zu reinigen. Die wasserabweisende Wirkung macht es meistens sehr angenehm zu fahren, da man die Scheibenwischer nur selten braucht. Aber fast genauso angenehm, wie sie das Fahren bei hoher Geschwindigkeit und viel Regen machen, so unangenehm können sie bei langsamer Fahrt im Niesel sein. Der feine Regen wird noch weiter bestäubt und legt sich über die komplette Scheibe. Weil durch die niedrige Geschwindigkeit nicht genug Luft über das Auto strömt um die Tropfen abtransportieren, kann die Sicht stark beeinträchtigt werden. Auch die Standzeit aller Versiegelungen sind gerade auf der Windschutzscheibe nicht so gut, wie auf anderen Oberflächen. Dies liegt an der abrassiven Kraft der Wischer, die immer winzige Mengen der Beschichtung abtragen. Es muss also jeder selbst entscheiden, ob er seine Scheiben versiegeln möchte oder nicht.
Auch im Innenraum können viele Teile Keramikbeschichtet werden. Hier sollte man aber vorsichtig sein und nur extra dafür empfohlene Produkte verwenden. Auch gibt es viele “normale” Innenraumversiegelungen, die oft viel einfacher aufzutragen sind.
Selbst Kunststoffteile außen am Wagen können und sollten sogar mit versiegelt werden. Da unlackierter Kunststoff nur sehr schlecht vor Umwelteinflüssen geschützt ist, sind gerade diese anfällig für Ausbleichungen und Verfärbungen. Vor allem die UV Strahlen, denen der Wagen fast dauerhaft ausgesetzt ist, könnten diese Teile sehr stark angreifen.

Das ist prinzipiell möglich. Wir raten aber davon ab. Auch wenn die Keramikversiegelung sehr lange auf der Autoscheibe hält und für eine gute Durchsicht sorgt, lässt sie irgendwann nach. Und dann verschmiert Deine Scheibe und das kann bei schlechtem Wetter dann zu sehr schlechter Sicht führen und gefährlich werden.

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