Auto Wachspolitur

Eine Politur ist dazu da, um Kratzer zu entfernen. Klar. Aber ein frisch geglätteter Lack soll nicht nach kürzester Zeit wieder so aussehen wie vorher und deshalb ist es meistens Teil der Standardprozedur, nach dem Polieren eine Wachsversiegelung aufzutragen. Oder schon während dem Politurvorgang? Möglich ist tatsächlich beides. Wir erklären Dir, wie Du am besten vorgehst, um Dein Auto möglichst lang zu schützen und zu bestem Glanz zu bringen.

Wachspolitur Kombis vs. Einzelprodukte

Wie schon angesprochen, gibt es unterschiedliche Möglichkeiten, Dein Auto beim Polieren mit einer schützenden und glanzfördernden Wachsschicht zu versehen. Viele Hersteller bieten Politur-Wachs-Kombiprodukte an, die versprechen, Politur und Wachsversiegelung in nur einem Arbeitsschritt zu vereinen. Die Vorteile sind klar: Du kommst recht günstig weg und die Anwendung ist super einfach.

Doch nicht alles was glänzt ist Gold und die Mühe, die Du Dir sparst, wird mit vergleichsweise schlechter Qualität belohnt. Der Glanz ist zwar da, die Wirkdauer aber nicht. Die liegt höchstens bei ein paar Wochen. Politur und Wachs sind eigentlich zwei getrennte Arbeitsschritte, die auch nur in der richtigen Reihenfolge angewandt ihre volle Wirkung entfalten können. Ein Wachs ist ja schließlich dazu da, eine Oberfläche, die bereits perfekt glatt und sauber ist, in ebendiesem Zustand zu erhalten. Wenn man aber eine Politur, bei der durch kleine Schleifpartikel Teile des Klarlacks abgetragen werden, direkt mit der Versiegelung mischt, dann kann so eine Reinheit und Effektivität gar nicht garantiert werden.

Möchtest Du eine Politur, die lange erhalten bleibt und eine Wachsschicht, die gut schützt und statt weniger Wochen auch gut und gerne mal 3 Monate Wirkdauer hat, dann trag sie in Einzelschritten auf. Eine Politur und ein Wachs getrennt zu kaufen, kostet etwas mehr Geld und das Auftragen macht mehr Mühe. Doch das lohnt sich: Gerade was die Langlebigkeit angeht. Zusätzlich ist ein reines, gutes Poliermittel oft effektiver in der Kratzerentfernung. Einen glanzvollen Lack wirst Du generell aber mit beiden Lösungen hinbekommen.

Wenn Du noch mehr Vor- und Nachteile verschiedener Autopolituren wissen möchtest, dann schau mal in unserem Waschlexikonbeitrag „Die beste Autopolitur“ vorbei.

Wenn Du nun richtigerweise nacheinander Dein Auto polieren und dann Dein Auto wachsen willst, gelangst Du hier zu den Schritt für Schritt Anleitungen.

Hartwachs Politur oder Flüssigwachs?

Wenn Du jetzt schon dabei bist, Dir das passende Wachs rauszusuchen, dann sei noch auf den Unterschied zwischen Hart- und Flüssigwachsen hingewiesen. Flüssigwachs kommt, wie der Name schon sagt, in flüssiger Form und lässt sich komfortabel aufsprühen. Ein Auto Hartwachs (wie es das Carnauby bei uns im Shop ist) ist dagegen fest und muss etwas aufwändiger aufgebracht werden, ist aber - man hätte es sich fast denken können - effektiver und schützt und hält länger, als es sein Flüssigpendant tut.

Das ist genau, was ein Politur normalerweise macht. Sie "schleift" den Lack, bis Kratzer ausgeglichen sind und die Oberfläche glatt ist. Für tiefere Kratzer braucht man dafür eine stärkere Medium Cut oder Heavy Cut Politur, die jeweils mehr Lack abnimmt. Kratzer verschwinden damit komplett und dauerhaft. Das ist allerdings mit Vorsicht zu genießen, denn es gibt viele Produkte, die tatsächlich nur oberflächliche Mikrokratzer entfernen und die tieferen Kratzer dann mit Zusatzmitteln wie Silikon auffüllen und damit lediglich kaschieren. Willst du Kratzer dauerhaft loswerden, muss eine reine, und je nach Tiefe der Kratzer, gröbere Politur her, die nicht mit Silikon arbeitet.

Der Glanz entseht durch beides. Sowohl die Politur führt zu Glanz, indem sie den Lack glättet, also auch das Wachs, das von sich aus, als zweite Schicht, zusätzlich glänzt.

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